Nach einer längeren Pause war es endlich wieder Zeit, eine neue Etappe in Angriff zu nehmen. 

Mit dem Zug und Bus gings nach Soubey, wo ich letztes Mal aufgehört hatte. Dieses Mal ging ich alleine auf Tour. Nach rund 2h Zugfahrt war ich froh, mich etwas bewegen zu können. Ich dachte, dass ich nun etwas am Doubs entlang laufen würde. Dass die Strecke steil werden würde wusste ich. Nur habe ich nicht damit gerechnet, dass es bereits nach knapp 5min "obsi" gehen würde. Wie ich im nachhinein erfahren habe, hätte man auch gemütlich am Doubs entlang weiter wandern können. Aber ich liebe ja bekanntlich sportliche Herausforderungen ;-) Rund 100 Höhenmeter hinauf und anschliessend gleich wieder runter. Anschliessend wanderte ich über Wiesen, durch Wälder und wunderschöne Natur. Da ich relativ früh unterwegs war, begegnete mir auch niemand, was es besonders idyllisch machte. 

Irgendwann zeigte der Wegweiser nach links. Ich wurde etwas stutzig, denn da war lediglich ein wild verwachsener Pfad... Aber da es so signalisiert war, nahm ich diesen Hang in Angriff. Leider war dieser nicht ganz einfach. Der Weg war völlig verwildert, es lagen Bäume, Äste und Sträucher mitten im "Weg". Dazu war es noch nass vom letzten Regen, was es nicht einfacher machte. Kletterübungen waren gefragt! 

Der Weg nach oben war sehr steil und daher ziemlich anstrengend. Aber dennoch hatte es seinen Reiz. Nach einer kurzen Phase auf Teer ging es weiter nach oben. Dieses Mal über Gras und Wiesen, inmitten von Kühen. Wenn das nicht Natur ist, was dann...

Oben angekommen war es leider wieder sehr verwirrend, ich wusste nicht, ob ich nun rechts musste oder links, da ich kein Schild sah. Also entschied ich mich mithilfe meines Navis, rechts zu gehen. Dieser Weg führe zwar nach Saginelegier, war aber nicht ganz die Wanderroute, welche geplant war. Aber egal, schön wars trotzdem und ich bin nach etwas über 3h in Saignelegier angekommen.