Lützelflüh – Langnau i.E. 13km, 150m Aufstieg, 60m Abstieg, 3h 15min Wanderzeit

Langnau i.E. – Eggiwil 12km, 600m Aufstieg, 540m Abstieg, 3h 40min  Wanderzeit

Rund 3 Wochen nach der letzten Etappe ging es heute wieder ein Stück weiter. Da die nächsten beiden Routen (für mich) eher kürzere Etappen waren mit 12 resp. 13km, beschloss ich, beide an einem Stück zu machen. Meine Eltern begleiteten mich dabei.

Als erstes ging es mit dem Zug nach Lützelflüh. Von dort aus eine gemütliche Flussuferwanderung entlang der Emme. Ich kannte die Strecke «leider» bereits von meinem letzten Halbmarathon. Die, die mich kennen wissen, dass ich ein sehr sehr vernünftiger Mensch bin und auch auf mich und meinen Körper achte. Für einmal war ich dann aber unvernünftig und dachte, nach einem guten Halbmarathon im Juni könne ich relativ untrainiert im August noch einmal das gleiche Resultat erzielen… Das Ende erspare ich euch…. Das war aber auch wirklich das einzige Mal, als ich eher unvernünftig war. (Anm. der Redaktion: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)

Die Strecke war aber wirklich schön, alles mehr oder weniger am Fluss entlang und vor allem flach und grösstenteils im Wald oder Waldrand. Daher erreichten wir bereits nach rund 2-2.5 Stunden das schöne Langnau i.E.

Anschliessend ging es ziemlich schnell steil aufwärts, innert kürzester Zeit von 670m auf 1014m. Leider wurde mein Vater immer wie mehr von Wadenkrämpfe geplagt. Leider so stark, dass er dann auf der Hohwacht aufgeben musste und nach Langnau zurückkehrte.

Also liefen meine Mutter und ich alleine weiter. Und wir wurden immer wieder mit tollen Aussichten belohnt. Auf das schöne Emmental, die Hügel und die wunderbare Landschaft. Ich liebe die Natur und kann mich oft kaum satt sehen. Ich liebe auch Tiere. Es gibt da einfach ein paar Dinge, die beachtet werden sollte. Sie sollten nicht freilaufend sein. Ok, mit den Hühnern heute kam ich ganz gut zurecht. Und mit einer ausgebüxten Ziege auch. Aber dennoch mag ich es lieber hinter einem Zaun (sie oder ich ist mir egal, hauptsache einer ist dazwischen 😉 ).

Das letzte Stück ging dann noch einmal ordentlich nach unten, aber war gut machbar. Und schon bald erreichten wir Eggiwil. Dort gönnten wir uns die (meine) obligate Glace im Bären Eggiwil.

Wieder zwei geniale Etappen, tolle Landschaften und tolle Natur. Die zweite Etappe sicher nicht ganz ohne und benötigt etwas Kondition, aber es lohnt sich auf jeden Fall!