19km, 700m Aufstieg, 1350 Abstieg, 5h 50 Wanderzeit
Nachdem ich die letzte Route vorgezogen und schon vor einiger Zeit absolviert hatte, ging es heute mit der regulären Route weiter. Meine Tante und mein Onkel begleiteten mich für diese Etappe.
Wir starteten in Sörenberg bei strahlendem Sonnenschein.
Bereits nach wenigen Metern versperrten uns die ersten Kühe den Weg. Wer meine Blogs bisher etwas mitverfolgt hat weiss, dass ich gewisse Tiere hinter Zäune bevorzuge. Aber mein Onkel verstand sich auf Anhieb mit den Ladies und liess seinen Charme spielen, so dass wir ohne Probleme passieren konnten.
Anschliessend kurz nach dem Start ging die Route steil nach oben. Gemäss Beschrieb auf der Website führt ein Weg sanft nach oben. Nun, hätten wir diese Route gemacht wäre es vermutlich ja schon so gewesen. Wir verpassten aber wohl irgendwo ein Wegweiser und machten einen kleinen Umweg auf die Nünalp. Da war nix sanft. Trotzdem hat sich das Panorama oben gelohnt und war die Anstrengungen wert.
Oben angekommen verwirrte uns dann ein Wegweiser welcher in zwei verschiedenen Richtungen nach Glaubenbielen zeigte. Gemäss Website führt der rechte Wegweiser auf direkterem Weg dorthin. Nun, später merkten wir dann, dass es wohl einen Unterschied gemacht hätte, von welcher Seite wir die Wegweiser betrachteten. Macht aber nichts, es führen bekanntlich viele Wege nach Glaubenbielen.
Dann führte uns ein schöner Wanderweg in den Wald. Und von dort aus folgte der steile Abstieg. Fast 1300m in relativ kurzer Zeit. Nichts für schwache Knie (jaja ab 30 gehts ja bekanntlich bergab, heute sogar im wahrsten Sinne des Wortes).
Der Weg ist nicht ohne und aufgrund Feuchtigkeit war es teilweise auch rutschig und man musste ordentlich bei der Sache sein. Und trotzdem hatte das auch was Positives. Da man sich auf den Weg konzentrieren musste, hatte man keine Möglichkeit, an etwas anderem zu studieren.
Die letzten ca 3km ging es dann noch geradeaus und dann haben wir unser heutiges Ziel Giswil erreicht.
Eine sicherlich sehr anspruchsvolle Route (wird auch mit mittel und schwer für Technik und Kondition beschrieben). Aber eine weitere tolle, eher unbekannte Route mit wenig Menschen und grandiosen Landschaften.


