2. Etappe Tramelan-St-Imier

 

Direkt an meine erste Etappe hängte ich meine zweite Etappe an. 

Ich lief also in Tramelan weiter unter den Bahngleisen durch. Kurz darauf stieg dann der Weg bereits an. Allerdings nur kurz und schon bald hatte ich das "Schlimmste" geschafft. Oberhalb La Bise de Cortébert kamen dann die ersten Windräder zum Vorschein.

Plötzlich erspähte ich wieder die Fahnen des Volkslaufs (s. Blog der Etappe 1). Allerdings waren die Läufer natürlich schon durch. Aber einen Vorteil hatte es, denn dadurch waren sicherlich keine Kühe auf den Weiden. Tja, dachte ich jedenfalls. Denn beim Chalet Neuf führte mich mein Weg nach links und dann traf mich fast der Schlag. Mein Weg führte mich durch eine Kuhweide auf welcher ungelogen ungefähr 100 Kühe oder mehr grasten. Allerdings blieb mir nichts anderes übrig und ich musste da durch. Die ersten Meter gingen aber erstaunlich gut und ich war einigermassen ruhig. Erst als ein paar jüngere Kühe auftauchten beschloss ich, mein Weg eher an den Rand der Weide zu verlegen, da hätte ich notfalls einen Zaun zum rüberspringen gehabt ;-) 

Aber ich habe es geschafft (bin nicht einmal gerannt hahaha...) und erreichte dann bald schon einmal den Mont Crosin. 

 

Der Weg führte mich weiterhin mehr oder weniger gerade, immer wieder an den riesigen Windräder vorbei. Links erspähte man immer wieder einen tollen Aussicht auf den Chasseral.

 

Weiter ging die Etappe in Richtung Mont Soleil. Eine Etappe des Trans Swiss Trails führte ebenfalls auf den Mont Soleil und ich war gespannt, wann sich die Wege kreuzten. Der Weg führte mich allerdings immer weiter durch die Windpark-Anlage und kreuzte den Trans Swiss Trail erst kurz vor der höchsten Punkt.

Weiter gings durch das beeindruckende Sonnenkraftwerk des Mont Soleil bis zur Seilbahn. Von da an kann man theoretisch die Bahn bis nach St-Imier nehmen. Aber die Etappe führte mich nach rechts, wieder in den Wald hinein. Nach etwa 15min Fussmarsch erreichte ich den Belvédère- Aussichtspunkt und anschliessend begann der Abstieg bis nach St-Imier.

 

 

 

 

 

 

 

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