3. Etappe St-Imier-Nods

 

Heute wollte ich wieder eine weitere Etappe in Angriff nehmen. Mit dem Zug bis nach St-Imier, vorbei an den Gebäuden der Uhremarke Logines. Von da an führte der Weg ein kleines Stück durch den Wald, bevor dann der Weg zu den Combe-Grède startete.

Eine imposante Waldschlucht... Der Weg führte über Stufen aus Kalkstein und im Felsen verankerte Leitern. Die Schlucht ist relativ steil und erfordert etwas Grundkondition. Aber für mich eine der schönsten Etappen die ich je gemacht hatte. Nach der Anstrengung oben angekommen wurde man dann bereits mit dem nächsten Highlight belohnt, denn bald schon zeigt sich der Blick zum Chasseral. Noch einmal eine letzte Anstrengung und dann geniesst man einen grandiosen Blick über das Mittelland, quasi nach Hause und die drei Seen Bielersee, Murtensee und Neuenburgersee. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der Chasseral zwar quasi unser "Hausberg" ist, ich aber diese Gegend kaum kenne.

 

Eigentlich führt oben angekommen der Weg nach rechts. Aber ich gönnte mir den Umweg zum Gipfelsignal wo man einen herrlichen Rundblick hatte. Sogar wunderschöne Enziane (Kochsche Enzian) entdeckte man am Wegrand.

 

Oben angekommen lief ich prompt erneut in ein Rennen. Allerdings kamen gerade erst die ersten drei Läufer ins Ziel, daher war ich noch vor dem grossen Ansturm bereits wieder weg. 

 

Der Abstieg beginnt links vom Hôtel Chasseral. Obschon ich nicht ganz so gerne bergab laufe, war dieser Abstieg ganz angenehm. Die Strecke war super und dank meinen Wanderstöcken konnte ich es sogar manchmal etwas "sausen lassen". Nicht damit ich möglichst schnell unten war, sondern weil es mir manchmal einfacher fällt, es "laufen zu lassen" anstatt immer mit den Knien entgegenzuhalten und zu bremsen. 

 

Und dann erreichte ich bereits Nods. Eine Etappe mit vielen Highlights und für mich eine der schöneren Etappen, vor allem auch mit der Come Grède und dem Ausblick vom Chasseral.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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